Prozesskostenhilfeantrag

Der Prozesskotenhilfeantrag ermöglicht die beantragen einer Prozesskotenhilfe für einen Rechtsstreit, den Sie führen wollen sich aber nicht leisten können.

Die Prozesskostenhilfe ist dafür da, finanzielle schwachen Personen es zu ermöglichen Gerichtsverfahren durch zu führen. Dabei kommt eine Kostenhilfe in Betracht bei Verfahren in Zivil-, Verwaltungs-, Arbeits- und Sozialgerichten, aber nur dann wenn eine beteiligte Partei nicht in der Lage ist die anfallenden Prozesskosten zu zahlen. Wichtig ist im Zusammenhang mit der Prozesskostenhilfe zu wissen, dass bei einem Strafverfahren nur Nebenklägern oder Adhäsionsklägern eine Prozesskostenhilfe gewährt werden kann. Eingeführt wurde die Prozesskostenhilfe um eine allgemein Rechtschutzgleichheit zu erreichen, gezahlt wird sie vom Staat und ist Teil der Sozialhilfe.

Auch wenn Prozesskostenhilfe gewährt wird, kann es sein dass Sie einen Teil der Prozesskosten selbst übernehmen müssen, jedoch nicht mehr als 48 Monatsraten, die Höhe dieser Zahlungen sind gesetzlich festgelegt.


Sollten sich die Verhältnisse der beantragenden Partei wesentlich verbessern oder Verschlechtern, so können auch bis zu 4 Jahre nach dem Prozessende die Beträge angepasst werden, d.h. es könnte sein dass Sie nachträglich die Prozesskosten doch noch selbst übernehmen müssen, oder evtl. noch etwas mehr Hilfe erhalten.

Wird die Prozesskostenhilfe gewehrt und der Antragssteller verliert anschließend den Gerichtsprozess, so werden die Gerichtskosten sowie die Anwaltsgebühren des eigenen Rechtsanwaltes von der Staatskasse übernommen. Im Falle einer erfolgreichen Klage müssen die Prozesskosten vom Gegner getragen werden.